„1Live Krone“: Seeed, LEA und Fynn Kliemann gewinnen Auszeichnungen

Die Dancehall- und Reggaeband Seeed hat beim Radiopreis »1Live Krone« die Auszeichnung als beste Band gewonnen. Mit einer Videobotschaft aus dem Homeoffice bedankten sich die Musiker (»Dickes B«) am Samstag bei ihren Fans, die vorher für sie abgestimmt hatten.

Lead-Sänger Peter Fox hielt eine Ansprache im Stil eines Präsidenten. Darin bedankte er sich bei den Rundfunkanstalten dafür, dass sie die Musik von Seeed auch »bis in den Kreis Lippe« übertragen. Ursprünglich kommt die mehrköpfige Band aus Berlin.

Bereits 2013 hatten sie den Preis als beste Band bei »1Live Krone« gewonnen. In der Kategorie nominiert waren außerdem Giant Rooks, Leoniden, Milky Chance und Von Wegen Lisbeth.

LEA und Fynn Kliemann sind beste Künstler

Die Popsängerin LEA wurde als beste Künstlerin und Fynn Kliemann als bester Künstler ausgezeichnet. Sichtlich nervös war LEA bei ihrer Dankesrede. »Ich hab‘ mit nichts gerechnet«, sagte die Preisträgerin. Streamingzahlen seien ihr egal. Interesse habe sie nur daran, gute Musik zu machen. In ihrer Kategorie setzte sie sich gegen Amilli, Juju, Loredana und Mathea durch.

Der Do-it-yourself-Künstler und Musiker Fynn Kliemann meldete sich per Video aus seiner Werkstatt. Kliemann, der auch handwerklich begabt ist und während der ersten Corona-Welle in die Maskenproduktion ging, freute sich sehr über die Krone in der Plexiglaskugel. Bester Künstler – »dass ich das bin, von all den Menschen da draußen, ist einfach krass«, so der 32-Jährige. Noch 2018 wurde er von 1Live als bester Newcomer gefeiert. Diesmal waren außerdem Clueso, Mark Forster, Joris und Nico Santos nominiert.

Die Preisverleihung fand dieses Jahr ohne Gala statt. Sie wurde live im WDR-Radio »1Live« und im Stream im Internet übertragen.

Gewinner der »1Live Krone« in allen Kategorien

»Bester Newcomer«: Provinz

»Beste Band«: Seeed

»Beste Künstlerin«: LEA

»Beste Single«: »Übermorgen« von Mark Forster

»Bester Dance Act«: Felix Jaehn

»Bester Comedy Act«: »Gemischtes Hack« von Felix Lobrecht und Tommi Schmitt

»Bester Künstler«: Fynn Kliemann

»Bester Hip-Hop Act«: Kontra K

Icon: Der Spiegel

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